Ausstellung „Weil wir anders waren“ – Erinnerung, Verantwortung und Inklusion

Titelbild

Die Ausstellung „Weil wir anders waren“ erinnert an Menschen mit Behinderungen und psychischen Erkrankungen aus der Pfalz, die während der Zeit des Nationalsozialismus entrechtet, zwangssterilisiert oder im Rahmen der sogenannten „Euthanasie“-Programme ermordet wurden.

Anhand eindrucksvoller persönlicher Lebensgeschichten – unter anderem von Lena H., Albert Tillmann und Rosa Wenz – zeigt die Ausstellung auf, wohin Ausgrenzung, Diskriminierung und Menschenverachtung führen können. Sie macht die Schicksale der Betroffenen sichtbar und mahnt zur Wachsamkeit gegenüber jeder Form von Ausgrenzung – damals wie heute.

Erarbeitet wurde das Projekt von einem inklusiven Team aus Menschen mit und ohne Beeinträchtigung, in enger Zusammenarbeit mit Fachleuten, Archiven sowie Angehörigen der Opfer.

Die Lebenshilfe Bad Dürkheim e. V. präsentiert die Ausstellung anlässlich ihres 60-jährigen Bestehens. Sie versteht die Ausstellung als Zeichen des Gedenkens und zugleich als klaren Appell, die Würde und Rechte von Menschen mit Beeinträchtigungen auch heute konsequent zu schützen und zu stärken.

Führungen und Barrierefreiheit

Die Führungen werden von einer Projektgruppe aus Menschen mit und ohne Beeinträchtigung durchgeführt. Öffentliche Führungen sind auf maximal 20 Personen begrenzt.
Private Gruppenführungen können per E-Mail unter l.becker [at] lebenshilfe-duew.de angefragt werden.

Der Eintritt sowie alle Führungen sind kostenlos.
Die Ausstellung ist barrierefrei zugänglich und barrierearm gestaltet. Zudem werden Führungen in leichter Sprache für Menschen mit Beeinträchtigung angeboten. Alle Ausstellungstexte stehen ebenfalls in leichter Sprache zur Verfügung.
Weitere Informationen zur Barrierefreiheit finden Interessierte auf der Homepage der Lebenshilfe Bad Dürkheim e. V. unter www.lebenshilfe-duew.de/erinnern

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