20. Oktober - Tag der nicht sichtbaren Behinderung

Sonnenblume als Symbol

Nicht jede Behinderung ist sichtbar

Manche Menschen brauchen im Alltag mehr Zeit, mehr Ruhe oder einfache Sprache. Andere haben Schmerzen, die niemand sieht. Man sieht es ihnen nicht an. Trotzdem gehört es zu ihrem Leben. Am 20. Oktober ist der Tag der nicht sichtbaren Behinderung. Er erinnert daran, dass Unterstützung nicht nur dort nötig ist, wo man sie sofort erkennt.

Was heißt nicht sichtbar?

Viele Behinderungen sieht man nicht auf den ersten Blick. Dazu gehören zum Beispiel:

  • Lernschwierigkeiten
  • Autismus
  • psychische Erkrankungen
  • chronische Schmerzen
  • eine Hörbeeinträchtigung

Wer so eine Behinderung hat, erlebt oft Unverständnis. Ein Satz wie „Du siehst doch gar nicht behindert aus“ klingt harmlos, verletzt aber. Er nimmt Menschen nicht ernst, wenn sie Unterstützung brauchen.

Was hilft?

Ein respektvolles Miteinander beginnt mit kleinen Schritten:

  1. Nachfragen statt raten. Frag nach, was jemand braucht, statt Annahmen zu treffen.
  2. Zeit geben. Manche Antworten oder Abläufe brauchen mehr Zeit.
  3. Einfach sprechen. Klare und kurze Sätze helfen allen.
  4. Pausen ermöglichen. Ruhe ist oft der wichtigste Schritt zur Teilhabe.
  5. Hilfe anbieten, aber nicht aufdrängen. Die Entscheidung liegt bei dem Menschen selbst.

Das Symbol des Tages: die Sonnenblume

Die Sonnenblume ist das Symbol des Tages der nicht sichtbaren Behinderung. Sie zeigt: Ich brauche vielleicht etwas mehr Unterstützung, auch wenn man es mir nicht ansieht. Manche Menschen tragen dafür ein Band mit Sonnenblumen. 

Teilhabe heißt

Teilhabe bedeutet, dass jede und jeder die Unterstützung bekommt, die er oder sie braucht, auch wenn man sie nicht sieht. Der Landesverband Rheinland-Pfalz der Lebenshilfe setzt sich dafür ein, dass Menschen mit geistiger Beeinträchtigung und ihre Angehörigen selbst bestimmen können, wie sie leben, arbeiten und mitmachen.

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